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Science Meets Social Media

Warum erreichen manche Ernährungsbotschaften Millionen, während andere, fundierte Inhalte oft untergehen? Unser Report „Science meets Social Media“ beleuchtet die Mechanismen hinter Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit und Vertrauen im digitalen Raum. 


© 2026 NUTRITION IMPACT HUB gUG


Fakten im Feed: Ernährungskommunikation neu gedacht

Für viele Menschen sind soziale Medien die erste Anlaufstelle für Informationen zu Gesundheit und Ernährung. Plattformen wie Instagram, Facebook oder YouTube zählen neben dem persönlichen Umfeld zu den wichtigsten alltagsnahen Informationsquellen. Einer Online-Befragung zufolge nutzen ca. 72 Prozent der Menschen zwischen 18 und 49 Jahren digitale Medien für Information zu Essen und alltagsnahen Ernährungsinformationen. 


Entscheidend ist: Soziale Medien werden zunehmend auch als Quelle für Fachinformationen wahrgenommen. Sie prägen, was Menschen für glaubwürdig halten, welche Trends sie ausprobieren und welche Ernährungsentscheidungen sie im Alltag treffen. Dies bietet Ernährungsexpertinnen und -experten gerade jetzt die Möglichkeit, aktiv zu werden und fundierte Inhalte gezielt zu platzieren.


Das Problem

In sozialen Medien ist die Unterscheidung zwischen seriösen und unseriösen Informationen momentan besonders schwierig. Die Informationsflut wird durch Fehl- und Desinformation zusätzlich verschärft. Der Global Risks Report des Weltwirtschaftsforums stuft Fehl- und Desinformation als zentrale Gefahr für unsere gesellschaftliche Entwicklung ein. Insbesondere Desinformationen mindern das Vertrauen in Institutionen, verstärken gesellschaftliche Spannungen und beeinflussen gesundheitsrelevante Entscheidungen. 


So entsteht ein dringender Handlungsbedarf und eine große Chance: Bringen Ernährungsexpertinnen und -experten ihr Wissen wirkungsvoll in den sozialen Medien ein, so tragen sie dazu bei, dass diese zu einem Ort des vertrauensvollen Ernährungswissens werden.


Im vollständigen Report „Science meets Social Media“ findest du Einordnungen und Ansätze für Handlungsstrategien. Für alle, die Ernährungskommunikation im digitalen Raum aktiv mitgestalten wollen. Let's do it now!

Jetzt den vollständigen Report herunterladen und weiterlesen.


Wie ist dieses Paper entstanden? Yakult Science for Health hat am 6. November 2025 zur Veranstaltung „Science meets Social Media: Zwischen Fakten und Followern“ eingeladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Ernährungsexpertinnen und -experten ihre Sichtbarkeit in sozialen Medien stärken und evidenzbasierte Gesundheitskommunikation dort nachhaltig etablieren können. Die Veranstaltung brachte Perspektiven aus den Bereichen Marketing und PR, Wissenschaft und Forschung sowie von Medfluencern, Nutrition Influencern und Fachgesellschaften zusammen. Nutrition Hub hat bei der Konzeption der Veranstaltung unterstützt und aus den Vorträgen und Diskussionen dieses Best Practice Paper erstellt. Die in diesem Paper dargestellten Aussagen, Perspektiven und Handlungsempfehlungen wurden durch aktuelle Studien und wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Gesundheits- und Ernährungskommunikation ergänzt und eingeordnet. 


Alle hier und im Paper verwendeten Daten, Zitate und Studien finden sich gesammelt im Quellenverzeichnis des Reports.


Du möchtest dich mit uns oder mit Ernährungsexpertinnen und -experten zu diesen Themen austauschen? Dann schreib uns gerne an hello@nutrition-hub.com


Projektteam: Dr. Simone Frey, Henrike Böhme (beide Nutrition Hub),
Dr. Rita Hermann (Agentur für Ernährungskommunikation)

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